Schmerztherapie bei chronischen Schmerzen
Bei der Behandlung chronischer Schmerzen reicht es nicht aus, die Ursachen zu behandeln. Therapieziel ist es, auch das Schmerzgedächtnis zu beeinflussen. Die aufgebauten Lernprozesse müssen wieder rückgängig gemacht werden. Denn Nerven können auch vergessen und zur Ruhe kommen. Die Schmerztherapie wirkt darauf hin, dass sich das ganze Nervensystem wieder entspannt.
Orthopädische Schmerztherapie
Wir führen bei nicht mehr beherrschbaren akuten und chronischen Schmerzen am Bewegungsapparat neben diversen Untersuchungen die folgenden allgemeinen schmerztherapeutischen Maßnahmen durch:
- Medikamentöse Einstellung, z. T. auch mittels Infusionen oder Infusionspumpen
- Schmerzlindernde physiotherapeutische Anwendungen (z. B. Extensionen, Elektrotherapie, Kälte- und Wärmetherapie, Massagen, Manuelle Therapie)
- TENS (Transkutane elektrische Nervenstimulation)
- Akupunktur und Moxibustion (Traditionelle Chinesische Medizin)
- Neuraltherapie
- Psychosomatische Versorgung
- Chirotherapie
- Atlastherapie nach Arlen
- Pulsierende Magnetfeldtherapie (PMT)
- Lasertherapie
- Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)
Daneben bieten wir zahlreiche Maßnahmen der speziellen orthopädischen Schmerztherapie wie:
- Gezielte diagnostische und therapeutische Nervenblockaden
- Diagnostische und therapeutische Wirbelgelenksblockaden
- Therapeutische Injektionen in Muskeln, in Schleimbeutel, an Sehnen und in Gelenke
Insbesondere lumbale epidurale Injektionen (SSPDA) bei Wirbelsäulenproblemen im Lendenbereich in Folge eines Bandscheibenvorfalls oder auch bei lumbalen Spinalkanalstenosen. Dadurch können häufig Operationen im Lendenwirbelsäulenbereich vermieden werden.
Periradikuläre Therapie (PRT) minimal-invasive, mittels Computertomographie navigierte Injektion einer Medikamentenkombination im Bereich der Spinalkanalwurzeln und der Bandscheibe.
Gezielte Infiltration der Fazettengelenke der Wirbelsäule unter Kontrolle der Computertomographie