Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)

Die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine innovative und erfolgreiche Behandlungsmethode bei verschiedenen Schmerzzuständen. Mit Hilfe dieses Heilverfahrens können krankhafte Veränderungen an Sehnen, Bändern, Kapseln, Muskeln und Knochen gezielt beseitigt werden. Besonders populär ist diese Therapieart in den USA bei der Beseitigung von Zeluliten.

Bei der Stoßwellenbehandlung wird das erkrankte Gewebe mit hochenergetischen fokussierten- in Kombination mit niederenergetischen ballistischen radialen Schallwellen "beschossen". Dabei kommt es zur Anregung des Stoffwechsels, Verbesserung der Durchblutung im therapierten Gebiet, was zur Selbstheilung ohne Medikamenteneinfluss führt.

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Chronische Schmerzen

Sie leiden unter akuten oder chronischen Schmerzen der Muskulatur, der Sehnenansätze, der Schulter oder Ferse, Sie haben Kopfschmezen oder seit Jahren bestehende Rückenschmerzen, wodurch Ihre natürlichen Bewegungen und Lebensqualität deutlich eingeschränkt sind?

Die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine moderne, sehr wirkungsvolle Behandlungsmethode in der Schmerztherapie. Mit der fokussierten hochenergetischen extrakorporalen Stoßwellentherapie werden vor allem chronische Überlastungsschäden beim Tennis- oder Golfarm, sowie bei Schulterkalk oder bei einem Fersensporn behandelt. Neu ist die Anwendung bei Haltungsstörungen, myofaszialem Syndrom und gestörten Bewegungsmustern mit Triggerpunkten sowie Beseitigung von Zeluliten.

Die Therapie mit den ballistischen (radialen) Stoßwellen ist nicht nur bei chronischen Manifestationen, sondern auch bei akuten Beschwerden möglich. Besonders effektiv ist die radiale Stoßwellentherapie bei akuten Sportverletzungen mit Muskeln- und Sehnenzerrungen.

Wir besitzen ein modernstes Stoßwellengerät und haben in diesem Bereich langjährige Erfarung. Dr. Surminski ist Mitglied im DIGEST (Deutschprachige Internationale Geselschaft für Extrakorporale Stoßwellentherapie).

Welche Krankheitsbilder können behandelt werden?

  • KalkschulterSchulterschmerz mit eingeschränkter Beweglichkeit
  • Tennis- bzw. Golfellenbogenchronischer Ellenbogenschmerz
  • Patellaspitzensyndrom ("Jumper´s knee")Belastungsschmerz an der Kniescheibe
  • TibiakantensyndromSchmerzzustand des Schienbeines bei Knochenhautreizung
  • Achillodyniechronische Schmerzen an der Achillessehne
  • Fersenspornmeist chronische, schmerzhafte Entzündung unter dem Fersenbein, häufig mit lokaler Kalkablagerung
  • Triggerpunktbehandlungmuskulär bedingte chronische Verspannungen und Schmerzzustände des Schulter-Nackens und Rückens sowie chronischen Kopfschmerzen
  • Kniearthrose
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  • Pseudarthrosebehandlungbei schlecht heilenden Frakturen
  • Beseitigung von Zeluliten

Durchführung

Zur Durchführung der Behandlung wird mit einem Stoßwellen-Applikator über die Schmerzzone gefahren, gegebenenfalls unter Kontrolle eines Ultraschallgerätes.

Die Therapie selbst dauert 20 bis 30 Minuten.
In der Regel erstreckt sich die Therapie über 4 bis 6 Sitzungen, bei einigen chronischen Zuständen sind bis 10 Sitzungen notwendig, 1- bis 2-mal pro Woche.

Acht bis zehn Tage nach der ersten Behandlung ist bei den meisten Patienten eine deutliche Schmerzlinderung zu beobachten, allerdings ist in manchen Fällen erst nach Ablauf von 10- bis-12 Wochen zu rechnen.

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